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Redaktionsplan für Social Media erstellen: Schritt für Schritt

Ohne Plan entstehen Beiträge spontan und ohne roten Faden. Ein Redaktionsplan sorgt für Regelmäßigkeit und Inhalte, die auf Ihre Ziele einzahlen.

Melanie Dincdemir · Veröffentlicht am · 7 Min. Lesezeit

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Redaktionsplan legt fest, was, wann, wo und warum veröffentlicht wird.
  • Grundlage sind Ziele, Zielgruppe und drei bis fünf feste Themenbereiche.
  • Ein fester Rhythmus und klare Freigabewege sparen Zeit und verhindern Lücken.
  • Planen Sie monatlich, aber lassen Sie Platz für aktuelle Anlässe.

Was ist ein Social-Media-Redaktionsplan?

Ein Redaktionsplan ist eine Übersicht aller geplanten Beiträge: Thema, Format, Kanal, Veröffentlichungsdatum, Text, Bild oder Video und wer was freigibt. Er macht aus spontanen Einzelaktionen ein System, das regelmäßig Inhalte liefert.

Wie erstelle ich einen Redaktionsplan? In sieben Schritten

  1. Ziele festlegen: Was soll Social Media leisten, zum Beispiel Anfragen, Bekanntheit oder Bewerbungen?
  2. Zielgruppe beschreiben: Wer soll die Beiträge sehen, und welche Fragen hat diese Gruppe?
  3. Themenbereiche bestimmen: Drei bis fünf feste Bereiche, etwa Expertise, Kundenbeispiele, Einblicke und Angebote.
  4. Formate wählen: Text-Beiträge, Karussells, Kurzvideos oder Bilder, passend zu Kanal und Thema.
  5. Rhythmus definieren: Wie oft auf welchem Kanal, realistisch für Ihr Team.
  6. Freigaben klären: Wer erstellt, wer prüft, wer gibt frei, und bis wann.
  7. Auswerten und anpassen: Monatlich schauen, welche Themen und Formate funktionieren.

Welche Inhalte gehören in den Plan?

  • Wissensbeiträge, die eine typische Kundenfrage beantworten.
  • Einblicke ins Team und in die Arbeitsweise.
  • Kundenbeispiele und Ergebnisse, mit Freigabe des Kunden.
  • Meinungsbeiträge der Geschäftsführung zu Branchenthemen.
  • Angebote und Einladungen, sparsam und mit klarem Nutzen.

Welches Werkzeug eignet sich?

Für den Anfang reicht eine Tabelle oder ein gemeinsamer Kalender. Wer mehrere Kanäle und Personen koordiniert, profitiert von Planungstools, mit denen Beiträge vorbereitet, freigegeben und automatisch veröffentlicht werden. Wichtiger als das Werkzeug ist, dass alle Beteiligten es tatsächlich nutzen.

Welche Fehler sollten Sie vermeiden?

  • Zu viel auf einmal planen und den Rhythmus nach zwei Wochen nicht halten.
  • Nur über das eigene Unternehmen sprechen statt über die Fragen der Kunden.
  • Keine Zeit für Freigaben einplanen, sodass Beiträge liegen bleiben.
  • Ergebnisse nie auswerten und dieselben Fehler wiederholen.

Fazit

Ein guter Redaktionsplan bringt Ruhe und Regelmäßigkeit in Ihr Social Media. Mit klaren Zielen, festen Themen, einem realistischen Rhythmus und kurzen Freigabewegen entstehen Inhalte, die auf Ihr Geschäft einzahlen.

Häufige Fragen

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Melanie Dincdemir

Marketing, Digital Business und Geschäftsmodellentwicklung bei Optivanta

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