Das Wichtigste in Kürze
- Ein Onepager bündelt alle wichtigen Informationen auf einer einzigen, langen Seite.
- Für Selbstständige mit einem klaren Angebot ist er oft die schnellste und wirksamste Lösung.
- Entscheidend sind eine klare Überschrift, echte Fotos, Belege und ein einfacher Weg zur Anfrage.
- Wer bei Google für mehrere Leistungen gefunden werden will, braucht später zusätzliche Seiten.
Was ist ein Onepager?
Ein Onepager ist eine Website, die aus einer einzigen Seite besteht. Besucher scrollen von oben nach unten durch alle Abschnitte: Angebot, Über mich, Ablauf, Referenzen und Kontakt. Die Navigation springt zu den Abschnitten innerhalb derselben Seite.
Für wen eignet sich ein Onepager?
- Selbstständige und Freelancer mit einem klaren Angebot, zum Beispiel Coaching, Fotografie, Handwerk oder Beratung.
- Gründerinnen und Gründer, die schnell online sichtbar sein wollen.
- Kleine Unternehmen mit wenigen Leistungen und einer regionalen Zielgruppe.
- Kampagnen und Produkte, die eine eigene Landingpage brauchen.
Welche Abschnitte gehören hinein?
- Kopfbereich: Was Sie anbieten, für wen, in einem Satz, dazu ein Button zur Anfrage.
- Problem und Lösung: Welche Situation Ihre Kunden kennen und wie Sie helfen.
- Leistungen: Ihr Angebot in wenigen, klaren Punkten.
- Über mich: ein echtes Foto und ein paar Sätze, warum Kunden Ihnen vertrauen können.
- Ablauf: wie eine Zusammenarbeit konkret aussieht.
- Belege: Kundenstimmen, Beispiele oder Zahlen, sofern vorhanden und freigegeben.
- Häufige Fragen: Antworten auf Einwände, bevor sie entstehen.
- Kontakt: kurzes Formular, E-Mail, gegebenenfalls Terminbuchung.
Onepager oder mehrseitige Website?
Ein Onepager ist ideal, wenn Ihr Angebot schnell erklärt ist und die meisten Besucher über Empfehlungen, Social Media oder Anzeigen kommen. Wenn Sie bei Google für mehrere unterschiedliche Leistungen oder Orte gefunden werden wollen, braucht jede wichtige Leistung eine eigene Seite. Viele starten deshalb mit einem Onepager und erweitern ihn später.
Worauf es bei Texten und Gestaltung ankommt
- Eine Überschrift, die den Nutzen nennt, nicht nur Ihren Namen.
- Echte Fotos statt beliebiger Stockbilder.
- Kurze Absätze und klare Zwischenüberschriften.
- Ein sichtbarer Button zur Anfrage am Anfang und am Ende.
- Schnelle Ladezeiten und eine gute Darstellung auf dem Smartphone.
Was rechtlich nicht fehlen darf
Auch ein Onepager braucht ein Impressum und eine Datenschutzerklärung, meist als eigene Unterseiten im Footer verlinkt. Werden Analyse-Tools oder eingebettete Inhalte genutzt, ist in der Regel ein Cookie-Banner nötig. Mehr dazu in unserem Artikel zu den Pflichtangaben für Selbstständige.
Fazit
Ein guter Onepager ist für viele Selbstständige die beste erste Website: schnell umgesetzt, leicht zu pflegen und auf ein Ziel ausgerichtet. Mit klarer Botschaft, echten Fotos und einem einfachen Weg zur Anfrage wird er zum zuverlässigen Werkzeug für neue Kunden.
Häufige Fragen
KIMelanie Dincdemir
Marketing, Digital Business und Geschäftsmodellentwicklung bei Optivanta
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