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KI-Bilder und KI-Videos nutzen: Kennzeichnung und Rechte im Überblick

KI-Bilder sind schnell erstellt, aber nicht automatisch frei nutzbar. Ein Überblick über die wichtigsten rechtlichen Fragen für Unternehmen.

Melanie Dincdemir · Veröffentlicht am · 7 Min. Lesezeit

Das Wichtigste in Kürze

  • Die KI-Verordnung der EU verlangt Transparenz, besonders bei täuschend echten Darstellungen realer Personen, Orte oder Ereignisse.
  • Rein KI-generierte Bilder genießen nach deutschem Verständnis in der Regel keinen urheberrechtlichen Schutz, weil eine menschliche Schöpfung fehlt.
  • Persönlichkeits- und Markenrechte Dritter gelten auch für KI-Inhalte.
  • Prüfen Sie die Nutzungsbedingungen der verwendeten Werkzeuge für kommerzielle Nutzung.

Müssen KI-Bilder gekennzeichnet werden?

Die KI-Verordnung der EU enthält Transparenzpflichten für KI-generierte Inhalte. Besonders wichtig sind sogenannte Deepfakes, also täuschend echte Darstellungen realer Personen, Orte oder Ereignisse: Diese müssen als künstlich erzeugt erkennbar sein. Für offensichtlich künstlerische oder fiktionale Inhalte gelten Erleichterungen. Ob und wie Sie kennzeichnen müssen, hängt vom konkreten Inhalt und Einsatz ab.

Wem gehören KI-generierte Bilder?

Nach deutschem Urheberrecht setzt Schutz eine persönliche geistige Schöpfung eines Menschen voraus. Rein von einer KI erzeugte Bilder sind deshalb in der Regel nicht urheberrechtlich geschützt. Das bedeutet auch: Andere könnten solche Bilder unter Umständen ebenfalls verwenden. Werden KI-Ergebnisse von Menschen wesentlich gestaltet und bearbeitet, kann sich die Bewertung ändern.

Welche Rechte Dritter müssen Sie beachten?

  • Persönlichkeitsrechte: Keine erkennbaren realen Personen ohne Einwilligung darstellen.
  • Markenrechte: Keine fremden Logos, Marken oder geschützten Designs verwenden.
  • Urheberrechte: Keine Inhalte erzeugen, die bestehende Werke erkennbar nachahmen.

Was steht in den Nutzungsbedingungen der Tools?

Jedes KI-Werkzeug hat eigene Bedingungen, etwa zur kommerziellen Nutzung, zu Rechten an den Ergebnissen oder zur Verwendung Ihrer Eingaben. Prüfen Sie diese, bevor Sie Inhalte für Werbung oder Kunden einsetzen, und dokumentieren Sie, welches Werkzeug Sie verwendet haben.

Wie gehen Unternehmen sicher vor?

  1. Interne Regeln festlegen: Wofür KI-Bilder genutzt werden dürfen und wofür nicht.
  2. Keine realen Personen ohne Einwilligung erzeugen.
  3. Kennzeichnung prüfen und im Zweifel transparent kennzeichnen.
  4. Werkzeuge mit klaren Bedingungen für kommerzielle Nutzung wählen.
  5. Bei Unsicherheit rechtlichen Rat einholen.

Fazit

KI-Bilder und -Videos bieten Unternehmen viele Möglichkeiten, sind aber kein rechtsfreier Raum. Wer Transparenzpflichten, Rechte Dritter und Nutzungsbedingungen kennt und klare interne Regeln hat, nutzt KI-Inhalte sicher und glaubwürdig. Diese Übersicht ersetzt keine Rechtsberatung.

Häufige Fragen

Melanie Dincdemir (KI-generiert)KI

Melanie Dincdemir

Marketing, Digital Business und Geschäftsmodellentwicklung bei Optivanta

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KI-Creatives, die sicher und markentreu sind?

Wir produzieren KI-Inhalte mit klaren Regeln für Kennzeichnung und Nutzung.