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ChatGPT im Unternehmen nutzen: Datenschutz, Regeln und gute Praxis

Viele Mitarbeitende nutzen KI längst, oft ohne Regeln. So setzen Sie ChatGPT und andere Assistenten sicher und datenschutzkonform ein.

Melanie Dincdemir · Veröffentlicht am · 7 Min. Lesezeit

Das Wichtigste in Kürze

  • Private KI-Konten sind für Unternehmensdaten ungeeignet, geschäftliche Versionen bieten Verträge und Einstellungen für den Datenschutz.
  • Eine kurze KI-Richtlinie legt fest, welche Daten in KI-Werkzeuge dürfen.
  • Nach der KI-Verordnung der EU müssen Unternehmen für ausreichende KI-Kompetenz ihrer Mitarbeitenden sorgen.
  • Ergebnisse werden immer von Menschen geprüft und verantwortet.

Warum Regeln jetzt wichtig sind

In vielen Unternehmen nutzen Mitarbeitende KI-Assistenten bereits im Alltag, oft mit privaten Konten. Damit können vertrauliche Informationen und personenbezogene Daten unkontrolliert bei Anbietern landen. Klare Regeln schützen das Unternehmen und geben dem Team Sicherheit.

Private oder geschäftliche Version?

Geschäftliche Versionen von KI-Assistenten bieten in der Regel einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung, Verwaltung der Nutzerkonten und Einstellungen, damit Eingaben nicht zum Training der Modelle verwendet werden. Für die Arbeit mit Unternehmensdaten sind sie deshalb die bessere Wahl. Prüfen Sie die Bedingungen des jeweiligen Anbieters.

Was gehört in eine KI-Richtlinie?

  • Welche Werkzeuge genutzt werden dürfen, mit geschäftlichen Konten.
  • Welche Daten nicht eingegeben werden dürfen, etwa Gesundheitsdaten, Passwörter oder vertrauliche Verträge.
  • Wie mit personenbezogenen Daten von Kunden und Mitarbeitenden umgegangen wird.
  • Dass Ergebnisse geprüft werden, bevor sie genutzt oder veröffentlicht werden.
  • Wann KI-erzeugte Inhalte gekennzeichnet werden.
  • Wer bei Fragen hilft und wie Schulungen ablaufen.

Was die KI-Verordnung der EU verlangt

Die KI-Verordnung der EU verpflichtet Unternehmen, die KI-Systeme einsetzen, für ein ausreichendes Maß an KI-Kompetenz ihrer Mitarbeitenden zu sorgen. Dazu kommen Transparenzpflichten, etwa wenn Menschen mit einem KI-System kommunizieren oder KI-erzeugte Inhalte täuschend echt wirken. Für Anwendungen mit hohem Risiko gelten strengere Regeln.

Gute Praxis im Alltag

  1. Daten vor der Eingabe anonymisieren oder Platzhalter verwenden.
  2. Fakten, Zahlen und Quellen prüfen.
  3. Gute Anweisungen als Vorlagen im Team teilen.
  4. Kundenkommunikation vor dem Versand lesen und anpassen.
  5. Regelmäßig schulen und Erfahrungen austauschen.

Diese Übersicht ersetzt keine Rechtsberatung.

Fazit

ChatGPT und andere Assistenten lassen sich im Unternehmen sicher nutzen, wenn geschäftliche Versionen, eine klare Richtlinie und regelmäßige Schulungen zusammenkommen. So profitieren Sie von KI, ohne Datenschutz und Vertraulichkeit zu riskieren.

Häufige Fragen

Melanie Dincdemir (KI-generiert)KI

Melanie Dincdemir

Marketing, Digital Business und Geschäftsmodellentwicklung bei Optivanta

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